felis major

10.05.12
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Nicht direkt ein Reiseführer. Indirekt auch nicht.

Ich bin ein neugieriges und vielseitig interessiertes Wesen. Ich bin ein häusliches Geschöpf. Ein Widerspruch? Bedingt. Habe ich Zeit, fehlt es häufig an Geld oder es ist Dreckswetter. Habe ich Geld, habe ich meistens keine Zeit. Scheint die Sonne, gehe ich nicht in den Zoo. Ins Museum schon gar nicht. Dann brauche ich einfach nur Wasser und Wälder.
Man merkt es schon – es ist nicht so einfach. Mit mir schon gar nicht.

Nun hatte ich aber in den letzten Wochen viel Besuch. Aus aller Herren Länder, nur nicht aus Berlin. Pech muß man haben … womit ich nichts, aber auch gar nichts schlechtes über meine Besucher sagen will.

Wie dem auch … die Sache hatte Folgen. Ich kann nun aufwarten mit:

  • empfehlenswerten Restaurants von griechisch bis indisch
  • einer breitbandigen Liste zum Thema ‘Unterbringung in Berlin’
  • ein paar Einfällen zum Thema ‘Sachen machen’ jenseits touristischer Pfade
  • einer Liste von Läden, die es nur hier so gibt, und die man einfach gesehen haben sollte

und noch so dies und das.

Ich werde eine Serie daraus machen. Sporadisch, wann immer mir danach ist. Stay tuned.

Jene, die nicht auf meine Schreiblaune(n) warten möchten, dürfen mir gerne eine fragende Mail schicken.

06.05.12
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Republica 2012 – der emotionale Blick

Am vorletzten Tag dort aufgetaucht, vorrangig um jemanden zu treffen. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich noch zwei Panels besuchen und mich in Ruhe umsehen. Der bestimmende Eindruck: Allen kontroversen Meinungen und Standpunkten zum Trotz gibt es viel mehr was uns verbindet als was uns trennte. Und: “Wir” sind nach wie vor … Outcasts? – jedenfalls wird ein ‘normaler’ Mensch, auch einer mit Internetanschluss, in der Regel noch immer vor dieser Riesenband stehen und nicht erfassen können, was diese Menschen da treibt und/oder was sie treiben. Im Politikerdeutsch: Das Netz und seine Folgen – sozial wie politisch – sind noch längst nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Weg ist noch lang, wirklich lang.
Selbst der engagierte Kochblogger, der keine Ahnung von Programmierung hat und einfach nur schreibt, ist in den Augen der allgemeinen Öffentlichkeit ein Nerd – jedenfalls da, wo dieser der Begriff überhaupt geläufig ist. Wo nicht, sind wir netzaffinen, die nicht nur mit sondern auch im Netz leben, einfach nur ‘irgendwie komisch’.
These: Was uns vor allem unterscheidet, ist die nicht gezogene Trennlinie zwischen Kontakten via Netz einerseits und der Begegnung im Café um die Ecke andererseits. Anders formuliert: Wenn du jemandem, den du seit Ewigkeiten gerne liest, plötzlich in Persona gebenüberstehst, ist es absolut organisch und angemessen einander in den Arm zu nehmen – und das passiert auch.
Dies immer wieder zu erleben, eben auch hier, auf dieser Riesenveranstaltung, freut mich besonders. Es bestätigt ein Felis-Axiom, das ich nicht müde werde auszusprechen seit 1880:

“Die Trennung zwischen Virtualiät und wirklichem Leben ist rein virtuell!”

Meint: Es gibt sie nicht! Vor dem Monitor irgendwo in der Welt sitzt auch immer ein wirklicher Mensch. Dessen Sein und Denken manifestiert sich in den Texten da draußen. Er ist immer da, in jeder Zeile, mit seinem Charakter, seiner Persönlichkeit, seinen Empfindungen. Das Netz ist Medium, NICHT Selbstzweck!

Mir hat dieser kurze Blick auf die Republika viel Spaß gemacht. Und ich freue mich darüber zwei, die ich immer gern gelesen habe, endlich live und in Farbe kennengelernt zu haben.

23.04.12
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Viel passiert

Seit dem letzten Eintrag hätte ich eine Menge zu erzählen – es scheint als habe sich mein Leben entschlossen auf ein paar Tage immer neue Geschichten auf meine Türschwelle zu legen. Allein: Mir ist gerade eher nicht nach schreiben.
Damit ich nicht vergesse zu berichten, wenn ich wieder Schreiblaune habe, hier ein paar Reminder an mich selbst:

  • nächtliches Chaos, oder die Gewalt der Natur
  • Berlin, du tiefste Provinz oder ein Samstag in der Charité
  • DHL, der Klingelknopf und das Kundenlauftraining
  • Eine Geschichte über Türen, Waschsoda, Backofenspray und andere Merkwürdigkeiten
  • Die unendliche Geschichte des Lieferantenkredits

Wir lesen uns.

13.04.12
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Die verflixte 13

Es ist ein anderes Schreiben geworden über die Jahre. Tagebuchartiger. Tageskameen, Beobachtungen, kleine Freuden – und Leiden. Eine persönliche, auf den ersten Blick kleine Welt, ein überschaubarer Horizont (um es einmal freundlich auszudrücken), ein wenig Kochen und savoir vivre.
Als ich anfing, Weiterlesen →