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Felis Major
25. April 2015  

Prima Klima

PhloxFor the records
– erster Milchkaffee draußen im kurzärmligen T-Shirt
– erster Gin-Tonic
– erstes Mal Riemchensandalen und bunte Zehennägel
– erster Riesenbund Phlox in der Vase
(in diesem Jahr)

So darf das weitergehen …
(P.S. Kürzlich erfolgte Doppelblindverkostung ergab: 100% der Tester waren nicht im Stande den Bombay Sapphire vom 0815-Gin im Gin Tonic zu unterscheiden. Soviel zu Mythen und Marken …)

Wetter
Sonnig
Kaum
11-23 °C
23. April 2015  

April an allen Fronten

Irgendwie ist der Wurm in diesem Quartal … meine Akquisen sind so wenig erfolgreich wie nie. Schlaflose Nächte, ein schwerer Kopf. Es arbeitet in mir, ich mache viel Recherchen zum Thema und hoffe, daß der Knoten noch im ersten Halbjahr platzt. Muß mich allemal anders organisieren. Verbrenne zuviel Zeit und werde meine Strategien überdenken.
***
Heute erfahren: Das zerhackte Leben – Wochenendbeziehung, Skype-Kommunikation, fehlende Planungshorizonte – wird sich auf jeden Fall bis in den Juni fortschreiben. Das ist ohne Worte …
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NäheDetail-LeoKatzenfront:
Mußte mir heute wirklich vor Augen holen, daß die Zweitkatze nicht einmal vier Wochen hier ist. Für mich fühlt es sich an, als wäre es nie anders gewesen. Die Nachtlage findet Shari in meinem Arm, Leo hinter mir. In der Wahl der Ruheplätze (ohne mich dazwischen) haben die beiden heute eine neue Linie überschritten – Platz satt, doch entschieden sie sich sich nahe beieinander zur Ruhe zu legen.

Wetter
Überwiegend sonnig, aber kühl
Wechselnd
5-11 °C
19. April 2015perspektive-150x150  

Chronobiologie

Die innere Uhr ist total aus dem Tritt. Nach kurzer Nacht hellwach um Acht, an einem Sonntag, nach nur 5 Stunden Schlaf. Enspanntes Treiben durch den Tag. Viel mache ich nicht – im aktiven Sinne … obwohl … wenn ich versuche das zu berichten, kommt doch einiges zusammen.

Während der Kaffee durchläuft, füttere ich die Katzen, gehe mich waschen, räume die Spülmaschine aus und mache mir mein Frühstück. Dies auf dem sonnigen Balkon einzunehmen wird versucht, erweist sich aber als zu kühle Angelegenheit. Immerhin reicht die Zeit meinen Tieren einen Blumenkasten von der Fensterbank zu schmeißen. Nach dem Frühstück also: Pflanzen wieder eintopfen, Sauerei zusammenfegen – und wo ich schonmal beim Fegen bin auch die Streupartikel aus dem Flur entfernen. Anschließend wische ich den Balkon und wo ich schonmal dabei bin, auch gleich die wischbaren Flächen meiner Puppenstube.
Was dann noch so kam: Nachrichten weiträumig umfahren – es ist Sonntag! Eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt. Mehrere Stunden mit dem abwesenden Liebsten konferiert. Entspannt gelesen, dabei mit einer Katze vor dem Bauch und einer im Nacken mitten am Tag für zwei Stunden klotzentief eingeschlafen. Gekocht. Gegessen. Spaziert. Drei Rechnungen und passende Mails geschrieben. Spät am Abend mit dem Kollegen noch eine Übersetzung durchgesprochen. Noch später an einem Shopsystem gearbeitet, das demnächst online gehen soll. Nachrichten gesehen, Gruselwut gekriegt (es gibt Dinge, über die kann ich nicht sprechen. Der Zorn, die Hilflosigkeit, auch die eigene Abgestumpftheit trotz des Zorns. Abschottung).
Nochmal Arbeit am Shopsystem. Waldmeisterwein. Jetzt, kurz nach Mitternacht, hundemüde. Und dankbar bereits zu wissen, daß mein Montag dank der Aufwände von heute vermutlich ein freier Tag sein darf.

Wetter
Überwiegend sonnig
Mäßig
0-15 °C
18. April 2015meinehortensie-150x150  

Balkongärtners Gebet

Oh Hüterin des zarten Grüns,
Beschirmerin der ersten Blütenträume,
Versehe die jungen Petunien, das empfindsame Basilikum, die jungfräuliche Kapuzinerkresse,
Mit Kraft und Stärke gegen diese frostige Nacht zur Unzeit.
Lass sie bestehen gegen die Unbilden des Wetterfalls.

Aber vor allem hau den dämlichen Wettergöttern mal heftig auf die Pfoten! Was ist denn das für ein Benehmen?!
Eure Hierarchien sind auch nicht mehr das, was sie mal waren! Nachtkälte Ende April ist einfach Sch….!

Wetter
Sonnig und kalt!
Deutlich
0-10 °C
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Theorie & Praxis

Gestern wollte ich zwei große Updates an Kundenpräsenzen ausführen und ein erbetenes Angebot schreiben. Erstere erwiesen sich als ganz große Sache mit Haken und Ösen, worauf die Angeboterstellung verschoben werden mußte.
Der Samstag sollte eigentlich ganz dem Privatvergnügen und dem Aufenthalt an der Nähmaschine gehören – allein, die Verhältnisse, sie waren nicht so: Eine Auftragsarbeit mit Deadline 22-04 bat man mich heute doch möglichst schon bis Sonntag zu erledigen. Da ging er hin, mein freier Samstag.

Die Kluft zwischen Plan und Wirklichkeit raubt mir mitunter den letzten Nerv.