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Felis Major

20. Okt 2014black-150x150 2

Dienstleister unter suizidaler Tendenz

Es gibt Tage, die sind wahrlich im Stande einen an den Rand des Nervenzusammenbruchs zu treiben … aber fangen wir vorne an.

Es galt einen großen Providerwechsel für einen Kunden zu organisieren: 4 Domains, 2 Subdomains, 6 Datenbanken, 5 WP-Installationen inclusive ihrer jeweiligen Plugin-Kombinationen, 4 KK-Anträge, 6x Funktionsprüfung. Schrecklichster Part: Uploads aus sechs (sic!) Jahren in die jeweiligen Verzeichnisse hochschieben, Mailpostfächer analog zur Altsituation einrichten.

Das alles fing eigentlich gut an. Die Datenbanken beim Neuprovider waren schnell eingerichtet, die jeweiligen Konfigurationfiles für WordPress entsprechend umgeschrieben, der erste Dumb sauber eingespielt. Aber dann …! Alle weiteren Dumbs weigerten sich standhaft in ihre Datenbanken eingespielt zu werden, hängten gar das jeweilige Interface auf. Also Anruf beim Provider. Der forderte von mir den erfolglosen Versuch Nummer 107. Habe das schlicht abgelehnt. So erbat man dann von mir per Ticket-Interface eine Zuordnungsliste: Name und Ort des Dumbs => Datenbank, in die dieser einzuspielen sei. Okay, habe ich gemacht. Eine Stunde später waren die Datenbanken in dem Zustand, den ich sehen wollte.
Eine Funktionsprüfung der ersten – und bisher einzigen – Domain, die bereits korrekt konnektiert ist, verlief zufriedenstellend.
»Na, wunderbar!« dachte ich. Für zwei Stunden! Ohne das ich hier nochmals eingegriffen hätte, meldet der Aufruf nun einen Fehler beim Aufbau der Datenbankverbindung. Support ist aber nur bis 20 Uhr zu bekommen, die Hilfe-Files erzählen mir nichts, was ich nicht schon wüßte … und ich weiß: Auch morgen werde ich mich mit nichts anderem als diesem verflixten Umzug befassen können.

Zeitgleich melden zwei andere Kunden Notfälle (nach Eingriffen von unkundiger Hand, Backups nicht vorhanden!) Tut mir leid, mein Tag hat nur 24 Stunden, auch dann, wenn ich die Nacht dazu nehme, und der hilfreiche Kollege der Wahl macht gerade Urlaub in Brasilien. Es ist zum §$%&!

Heute habe ich gar nicht soviele Knochen, wie ich ko..en möchte!

Wetter
Grau und eher feucht
Mäßig
~15 °C
17. Okt 2014Im April 2

Variationen

Heute wieder umgestaltet (für die diversen Kissenbezüge werde ich demnächst anbauen müssen. Grins.) Das brachte mich auf die Idee aus den Variationen mal eine kleine Galerie zu machen. Rot fehlt allerdings noch – da habe ich bisher tatsächlich kein Photo.

Wetter
Durchwachsen, überwiegend trocken
kaum
15-17 °C
11. Okt 2014perspektive-150x150  

Außenwirkung. Gedanken über ein technisches Problem?

Letzte Woche traf ich einen Kollegen, wir hatten uns über Monate mehr als gut verstanden, konnten am Telefon auch lange über nicht berufliche Dinge ratschen. Die Begegnung war ganz anders – jedenfalls für mich. Wir hatten uns etwas zu sagen, der Stoff ging uns nicht aus, doch fand ich es nicht wirklich schön. Ich hatte nicht das Gefühl, daß mich der andere wirklich an sich heran ließ. Ein ‘netter’ Frühabend. Und gut. Ich gehe nicht davon aus, daß mein Kollege einen deutlicheren persönlichen Kontakt zu mir suchen wird.

Jemand, der mir nahe steht – sie mir, nicht ich ihr – schlich just draußen im Regen vorbei, wirkte gebeugt und bedrückt, uncharismatisch. Ein Mensch, der von anderen als schön, anziehend, mit Ausstrahlung wahrgenommen wird. In jenem Moment war sie all dies auf keinen Fall, obwohl ich sie auch schon als strahlend und sehr interessant wahrgenommen hatte.

Vor Monaten ein Mensch, mit dem ich in losem Kontakt stand, über die virtuellen Kanäle. Eine sehr spontane Begegnung im wirklichen Leben. Für mich kein Bruch – der Mensch, den ich traf, gefiel mir auch ganz real, ich hätte gern den Kontakt vertieft. Allein – sein Eindruck muß ein anderer gewesen sein, es kam kein Signal, das um mehr Intensität gebeten hätte – und meine Furcht vor Zurückweisung, verankert seit Kindheitstagen, aus Gründen – erlaubt es mir nicht aktiv zu werden, wo kein solches Vorsignal existiert.

Nicht zum ersten Mal mache ich mir Gedanken über die Gedanken, die wir übereinander haben. Drei Beispiele, die sich alle nach ‘knapp verpasst’ anfühlen – für mich. Wie kommt sowas? Eine Frage, die mich vermutlich beschäftigen wird, bis ich mir die Wurzelwerke von Pflanzen ansehe …

Wetter
Berliner Grau, schwüle Variante
mäßig
16-18 °C
08. Okt 2014black-150x150  

Sachen zum Lachen … jedenfalls im Ansatz

Seit sechs Tagen nerve ich die Deutsche Wohnen, weil ich bei 18 Grad am Schreibtisch entweder aussehe wie ein Michelinmännchen oder vor lauter Zittern keine Taste treffe. Heute bin ich verabredet, und als ich um 19h nach Hause komme (draußen regnet es, ist schwül und hat ungefähr 19/20 Grad) trifft mich im Schlafzimmer eine Keule vor die Stirn – es ist bollewarm. Die Heizung ist offenbar endlich angestartet worden – und ich hatte den Thermostat wohl nicht wieder heruntergeregelt. :)

Das ist so ein Sauhaufen! Seit die DW diesen ‘Laden’ hat, nix als Ärger. Der Mieter darf sich durch diverse Callcenter hangeln, wird von Pontius zu Pilatus weitergereicht, Hauptsache er läuft vor die Wand. Direkte Kontaktmöglichkeiten, geschweige denn Ansprechpartner – bewahre! Der Verdacht drängt sich auf, daß der Mieter an sich hier genau eines ist: (Unglücklicherweise) lebende Rendite. Und mehr will man auch nicht von uns, ergo hält man uns auf Abstand. Um Menschen – die für Berliner Verhältnisse viel Geld fürs Wohnen ausgeben! – denen gegenüber man Verpflichtungen hat, geht’s hier jedenfalls nicht.
Mein Kreuz ist breit, der Mieterverein an meiner Seite … es ist davon auszugehen, daß ich wieder einmal in den Krieg ziehe. Aus schierer Empörung über diesen Umgang mit uns, dem Zahlvieh.

[Edit von heute: Fand gerade in der Liste der Anrufer eine unbekannte Nummer, die ich zurückrief. Die Dame war beauftragt mir mitzuteilen, daß es im Heizsystem eine defekte Pumpe gegeben hatte, die nunmehr repariert sei. Warum sie das nicht meinem AB erzählt hat, weiß Bastet allein. Nichtsdesto muß ich einen Teil meiner Schimpforgie zurücknehmen. Finde ich richtig gut. Allerdings: Das war nicht die DW, vielmehr die Wärmelieferungsfirma, der ich ebenfalls mein Leid geklagt hatte.]

Wetter
Seltsam: grau, regnerisch und schwül
mäßig
17-20 °C
06. Okt 2014perspektive-150x150  

Kein Tag

Erst verschlafen – warum auch immer – dann ab Mittag der erste Migräneschub seit mehr als drei Jahren, out of the blue. Verdammt! Es schmeißt mich einfach um, nichts geht mehr – Lichtblitze, Übelkeit, das volle Programm. Erst gegen 19h war der Spuk endlich vorbei. Wie ich das hasse.

Wetter
Sonnenherbst mit stahlblauem Himmel
deutlich
15-19 °C
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